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In Deutschland gibt es inzwischen ca. 60 Millionen Mobiltelefone, d. h. etwa 70 Prozent der Bundesbürger besitzen ein Handy. Im Jahre 2002 gab es erstmals mehr Mobilfunknutzer als Festnetzanschlüsse. Nahezu zwei Drittel dieser Mobilfunkkunden binden sich nicht vertraglich mit den Netzbetreibern sondern telefonieren mit Hilfe von Prepaid-Karten vertragsfrei. Der Kunde erwirbt Gesprächszeit, welche im Voraus bezahlt wird. Ist das Guthaben verbraucht, wurde es bisher mit Hilfe von Cash-Karten, welche im gut sortierten Einzelhandel erhältlich sind, wieder aufgeladen. e-loading erfolgt mit Hilfe eines elektronischen Terminals, welches die bisher auf den Prepaid-Karten aufgedruckten Codes direkt bezieht, ohne dass Prepaidkarten im Laden bevorratet und vorfinanziert werden müssen.
Die Aufladung erfolgt je nach Netzbetreiber auf zwei Wegen
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PIN-Printing
(z. Zt.: Vodafone, E-Plus, O2)
Der Kunde erhält einen Ausdruck mit dem gewünschten Aufladecode. Die Aufladung erfolgt dann wie bei der klassischen Cash-Karte durch Eingabe des Codes am Mobiltelefon. Sämtliche Informationen, die der Kunde bisher auf der Cash-Karte vorfindet, werden auf dem Ausdruck ebenfalls wiedergegeben.
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Direktaufladung
(T-Mobile)
Am zusätzlichen PIN-Pad gibt der Kunde zweimal seine Mobilfunknummer ein. Das erworbene Guthaben wird über den Zentralrechner des Netzbetreibers sofort dem Kundenkonto des Kunden gutgeschrieben. Zusätzlich erhält der Kunde eine Quittung. Dieses Verfahren wird mit großer Wahrscheinlichkeit innerhalb des nächsten Jahres bei allen Netzbetreibern Standard, d. h. PIN-Printing stellt lediglich eine Übergangslösung dar. Das angebotene Terminal beherrscht beide Arten und ist somit zukunftssicher.
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